PKV muss Leistungen der Physiotherapie bezahlen Az. 158 C 513/17

Az. 158 C 513/17

Neues bahnbrechendens Urteil für alle privatversicherten Patienten von Physiotherapie Alexandros Swoch in Berlin Wilmersdorf.

 

Die Private Krankenversicherung muss die vollständigen Kosten für physiotherapeutische Behandlungen und Heilpraktikerbehandlungen tragen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die private Versicherung mit der Begrenzung nach Beihilfesatz, ortsüblichem Satz oder Gebührenordnung für Ärzte argumentiert.

Dies entschied am 28.06.2017 das Amtsgericht München durch Urteil

Az. 158 C 513/17

und erklärt:

„Kosten, die nicht in den Anwendungsbereich der GOÄ oder anderer ärztlicher Gebührenordnungen fallender Heilbehandlungen, seien innerhalb der Grenzen des § 192 Abs.2 VVG, § 5 Teil I (MB/KK) Abs.2 S.2 vollumfänglich erstattungsfähig.“

Das rechtskräftige Urteil ist ein Gewinn der Rechte von Privatversicherten. Diese sehen sich in letzter Zeit immer häufiger mit Kürzungen der Versicherungsgesellschaften konfrontiert. Ein Umstand, der für viele Patienten unerträglich geworden ist. Das Ihnen zustehendes Geld wird verwehrt und der „bürokratische Aufwand“ ist immens. Zudem lassen sich viele Patienten von langen Schreiben der Versicherungen abschrecken und verschenken somit Ihr Geld.

Wenn sie, als privatversicherter Patient von Physiotherapie Alexandros Swoch, sich gegen ungerechtfertigten Kürzungen wehren wollen, so sprechen Sie uns an. Auch wenn der individuelle Vertrag entscheidend ist, Argumente ihrer Versicheung, wie beihlifefähiger Höchstsatz, ortsüblicher Höchstsatz oder GOÄ, können mit diesem Urteil entkräftet werden.

 

2017-09-02T14:11:24+00:00 September 2nd, 2017|Physiotherapie|0 Comments

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